Rundgang
Die Sonderausstellung „klima und mensch. leben in eXtremen“ geht der Frage nach, wie die Entwicklung des Klimas mit der Entwicklung der Tiere, Pflanzen und Menschen zusammenhängt. Die Ausstellung spannt einen ungewöhnlich weiten Bogen: von sechs Millionen Jahren vor heute bis weit in die Zukunft.
Die Besucher erfahren zunächst, was Klima eigentlich ist, warum es sich verändert und wie man das Klima vergangener Zeiten rekonstruiert. Sie begegnen dabei Forschern, die ihre Informationen vom Meeresgrund oder aus den höchsten Schichten der Erdatmosphäre gewinnen.Â
Geleitet von der Klimakurve durchwandern die Besucher im Hauptteil der Ausstellung die letzten sechs Millionen Jahre bis heute. In einer inszenierten Landschaft laufen die Besucher an versteinertem Laub vorbei, das in einem Herbst vor rund 400 000 Jahren gefallen ist. Sie begegnen riesigen Mammutskeletten, einer Säbelzahnkatze und der Mumie des Mammutbabys „Dima“.Â
In acht separaten Räumen wird mit zum Teil einzigartigen Funden die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt gezeigt: Verbrannte Knochen aus dem ältesten bekannten Feuer der Welt markieren den Anfang der Nutzung des Feuers als ein Element, das schnell unentbehrlich wurde. Ein anderes Thema ist die Jagd, hier sind die ältesten Holzjagdwaffen der Welt zu sehen.
In der Neuzeit löst sich die Abhängigkeit des Menschen von Klima und Umwelt scheinbar auf und wandelt sich. Der Mensch nimmt nun selbst Einfluss auf diese Größen. Die abschließende Inszenierung thematisiert die möglichen Folgen dieser Eingriffe und sie wagt einen Blick in die Zukunft. Wie wird es um das Klima in der Zukunft bestellt sein? Die Spanne der Möglichkeiten ist groß – eines ist jedoch sicher: die enge Verbundenheit von Klima und Mensch.







