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Umweltstiftung engagiert sich bei Klima-Ausstellung (17.02.06)

Bonn/Herne (lwl). Die Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung wird sich mit 450.000 Euro an der kommenden Klima-Ausstellung im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne beteiligen. Die bisher größte Ausstellung in Deutschland über „Klima und Mensch“ will ab 30. Mai sowohl die Anpassungsfähigkeit der Menschen, Tiere und Pflanzen über die Jahrtausende als auch die Wetter-Extreme vor sechs Millionen Jahren bis zu zukünftigen Hochwasserkatastrophen erlebbar machen. Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird das „Leben in Extremen“ auf 900 Quadratmetern mit über 300 bedeutenden Exponaten aus allen Kontinenten präsentieren.

„Wir sind sicher, dass die Ausstellung ein großer Erfolg wird“, begründet Stiftungsgeschäftsführer Eberhard Neugebohrn das Engagement für „Klima und Mensch“, das der Stiftungsrat Anfang Februar beschlossen hatte. „Wir freuen uns riesig über diese Kooperation“, so Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Leiterin des LWL-Museums. Die Ausstellung wird insgesamt knapp 1,7 Millionen Euro kosten und ein Jahr lang in Herne zu sehen sein.

Im Jahr 2001 gründete das Land NRW die "Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung" mit Sitz in Bonn. Sie fördert Projekte von Organisationen, die sich ehrenamtlich für den Nord-Süd-Dialog, den Umweltschutz und das interkulturellen Lernen einsetzen, sowie den Prozess der Agenda 21 im Land NRW unterstützen. Ihre Mittel erhält die Stiftung aus den Erlösen der Oddset-Wette, die ihr jährlich auf der Grundlage von Haushaltsentscheidungen des Landtages NRW zur Verfügung gestellt werden.

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